Energieausweis und EnEV 2009

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Energieausweis und EnEV: Praxis-Dialog
EnEV ab 2016: Umstellung Industriepark mit Produktions- und Nichtwohngebäuden mit Kraft-Wärme-Kopplung Nahwärmenetz von Biomasse auf Erdgas – mit Verschlechterung des Primärenergiefaktors

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Kurzinfo:
Dieses Praxisbeispiel sind Bestands-Gebäude (Nichtwohngebäude) in einem Industriepark. Für Letzteren wird ein Energiekonzept entwickelt.
Der Industriepark umfasst Produktions- und Nichtwohngebäude. Er wird soweit durch ein Heizkraftwerk mit Biomasse als Brennstoff zentral mit Wärme, Strom und Kälte versorgt. Der Primärenergiefaktor der Wärme- und Kälteversorgung liegt unter 0,5. In den letzten Jahren sind mehrere neue Nichtwohngebäude wie beispielsweise eine Kantine oder Verwaltungsgebäude hinzugekommen. Zumindest ein Gebäude ist im Rahmen der Baugenehmigung mit dem niedrigen Primärenergiefaktor genehmigt worden. Die Gebäude selber haben keine eigene Wärme- und Kälteversorgung, sondern sind über Wärme- und Kältenetze an die zentrale Versorgung angeschlossen.
Das bestehende Heizkraftwerk mit Biomasse als Brennstoff ist offensichtlich am Ende seiner Nutzungsdauer angekommen, denn die Ausfälle häufen sich. Der Wärmebedarf des Standortes hat sich auch durch die Produktionsverlagerungen in den letzten Jahren reduziert. Die zukünftige Energieversorgung des Standortes wurde im Rahmen eines Energiekonzeptes geprüft. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die künftige Lösung entweder ein Dampfturbinen-Heizkraftwerk oder eine Kraft-Wärme-Kopplung KWK-Anlagen mit Gasturbinen auf Basis des Brennstoffs Erdgas sein wird. Die Errichtung eines neuen Biomasse-Heizkraftwerkes wird aus Platz- und Kostengründen nicht weiter verfolgt.
Der Primärenergiefaktor der Erdgasvarianten schwankt je nach Stromerzeugung zwischen 0,6 und 1,1. Damit übersteigt der Primärenergiefaktor der neuen Konzepte den Primärenergiefaktor der bestehenden Wärmeversorgung.

Fragen:

1. Hat der höhere Primärenergiefaktor der neuen Wärmeversorgung grundsätzlich Einfluss auf die Gebäude, welche mit einem niedrigeren Primärenergiefaktor genehmigt worden sind?

2. Wie wird bei einer Änderung der Wärmeversorgung mit Verschlechterung des Primärenergiefaktors (PEF) in Nahwärmenetzen gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV ab 2016) umgegangen?

3. Muss man den PEF für die Nichtwohngebäude neu ermitteln?

4. Müssen folglich gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen werden um den PEF für einzelne Nichtwohngebäude zu senken?

5. Wenn ja, was für Maßnahmen kämen infrage: bautechnische Maßnahmen (Dämmung, Fenster, etc.) und/oder Maßnahmen an der Gebäudetechnik - wie Solarthermie, Photovoltaik (PV), Verbesserung der Wärmerückgewinnung (WRG) an Anlagen für die Raumlufttechnik (RLT)?

Antwort: 19.06.2018 - wenn Sie unseren Premium-Zugang EnEV-online abonniert haben, lesen Sie die folgende passwortgeschützte Antwort:

Antwort in Pdf-Format EnEV ab 2016: Umstellung Industriepark mit Produktions- und Nichtwohngebäuden mit Kraft-Wärme-Kopplung Nahwärmenetz von Biomasse auf Erdgas – mit Verschlechterung des Primärenergiefaktors

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