Energieausweis und EnEV 2009

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Energieausweis und EnEV: Praxis-Dialog
EnEV-Nachweis für die Nutzungs-Änderung eines Mehrfamilienhauses in eine private, sozialpädagogische Tagesgruppe und eine Wohnung für die Eigentümer

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Kurzinfo:
Ein Bauingenieur hat den Auftrag erhalten die energischen Maßnahmen vorzuschlagen für die Nutzungs-Änderung eines Mehrfamilienhauses. Dieses dreigeschossige Gebäude soll für eine private, sozialpädagogische Tagesgruppe und eine Wohnung für die Eigentümer umgenutzt werden. Das Dachgeschoss wird teilweise neu ausgebaut, ebenso wird der bisher unbeheizte Keller auch beheizt. Im Rahmen der Nutzungsänderung wird auch die Heizung erneuert. Der Eigentümer will vermeiden, dass die Fenster ausgetauscht oder die Außenwände gedämmt werden. Es stellt sich die Frage wie der Nachweis für die Umnutzungs-Maßnahmen erfolgt und ob in diesem Fall ein Energieausweis ausgestellt werden muss.

|Aspekte  |Auftrag  |Praxis  |Probleme  |Fragen  |Antwort


Aspekte: EnEV, 2014, Energieeinsparverordnung, Bestand, Baubestand, Wohnbestand, Wohngebäude, Wohnhaus, Mehrfamilienhaus, MFH, dreigeschossig, Keller, unbeheizt, Dachgeschoss, teilbeheizt, ausbauen, Ausbau, Erweiterung, erweitern, Umnutzung, Nutzungs-Änderung, Nutzungsänderung, Nutzung, ändern, privat, sozialpädagogisch, Tagesgruppe, Kinderbetreuung, Kinder, betreuen, Erzieher, Bastelrum, Spielraum, Schlafrum, Sozialraum, Wohnküche, Waschraum, Wohnnutzung, Nachweis, EnEV-Nachweis, nachweisen, Bauteil, Außenbauteil, U-Wert, Gebäude-Nachweis, Neubau-Standard, DIBt, Deutsches, Institut, Bautechnik, amtlich, Auslegung, Heizung, Wärmeerzeuger, erneuern, Brennwerttherme, Heizanlage, Warmwasser, Versorgung,

Auftrag: Ein Bauingenieur soll für den Antrag der Nutzungsänderung eines Mehrfamilienhauses die energetischen Maßnahmen festlegen. Der Bauherr wünscht – aus Kostengründen – weder die bestehenden Fenster zu erneuern, noch die Fassaden zu dämmen. Der Bauingenieur soll – falls erforderlich - auch jeweils einen Energieausweis für den Wohn- und Nichtwohnteil den umgenutzten Gebäudes erstellen.

Praxis: Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein dreigeschossiges Wohngebäude, welches voll unterkellert ist. Das Kellergeschoss ist unbeheizt. Das Dachgeschoss ist bisher nur teilweise mit zwei beheizen Räumen ausgebaut.
Für die Umnutzung soll das Keller-, Erd- und Dachgeschoss für eine private sozialpädagogische Tagesgruppe (Kinderbetreuung) umgenutzt werden. Hierbei werden im Keller und Kellergeschoss Bewegungs-, Bastel- und Spielräume sowie kleine Sozialräume für die Erzieher errichtet. Im Erdgeschoss sollen Spielräume, eine kleine Wohnküche sowie Waschräume eingerichtet werden. Das Dachgeschoss wird zu Schlafräumen für jeweils ein Kind umgebaut.
Die Heizanlage sowie die Versorgung mit Warmwasser wird erneuert und soll mit einer Brennwerttherme betrieben.
Das 1. Obergeschoss soll als Wohnung für die Eigentümer genutzt werden. Das Dach muss saniert werden und wird daher neu gedeckt.

Die Flächen der einzelnen Geschosse:

  • Kellergeschoss (KG) ca. 78 Quadratmeter (m²) - bisher unbeheizt,

  • Erdgeschoss (EG) und erstes Obergeschoss (1. OG) jeweils ca. 83 m²,

  • Dachgeschoss ca. 43m² (bisher beheizt) und ca. 20 m² - bisher unbeheizt.

Probleme: Da die Erweiterung der beheizen Fläche 50 m² übersteigt und die Heizung gewechselt sowie das Dach neu gedeckt wird, müsste nach Meinung des Fragestellers nach EnEV 2014 § 9 (Änderung, Erweiterung und Ausbau von Gebäuden) Absatz 5 ein Energieausweis nach EnEV 2014 § 3 (Wohnbau) und § 4 (Nichtwohnbau) erstellt werden.
Der Bauherr will jedoch die Fassade nicht dämmen und die bestehenden Fenster von 2003 nicht erneuern.
Um die EnEV-Anforderungen zu erfüllen, müssten die Außenwände (Ziegelbau) jedoch mit einer Dämmung versehen werden. Weil dem Fragesteller soweit keine Werte für die Fenster genannt werden konnten, muss er davon ausgehen, dass diese für die Erfüllung des Nachweises ebenfalls gewechselt werden müssten.

Fragen: In den einzelnen Wohnungen werden keine Umbaumaßnahmen vorgenommen. Inwieweit ist hier ein Nachweis notwendig? Wie ist der der neue Nichtwohngebäudeteil (Erdgeschoss, alter unbeheizter Keller, altes zum Teil beheiztes Dachgeschoss) zu betrachten? Handelt es sich um einen Ausbau oder zählt er sogar als neues Gebäude? Kann man hier aufgrund der Umnutzung des Gebäudes sowie aus Kostengründen auf einen Nachweis nach EnEV 2014 § 3 (Wohnbau) und § 4 (Nichtwohnbau) verzichten? Wenn Frage 3 mit Ja beantwortet werden kann, ist es ausreichend, wenn nur einzelne Bauteile erneuert werden (beispielsweise die oberste Geschossdecke, Abseiten, Kellerfußboden, usw.) und diese die Anforderungen der EnEV 2014, Anlage 3 (Änderung von Außenbauteilen) erfüllen?

Antwort: 10.05.2015 - wenn Sie unseren Premium-Zugang abonniert haben, lesen Sie die folgende passwortgeschützte Antwort:

Antwort in Pdf-Format EnEV-Nachweis für die Nutzungs-Änderung eines Mehrfamilienhauses in eine private, sozialpädagogische Tagesgruppe und eine Wohnung für die Eigentümer

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© 1999-2017 | Melita Tuschinski, Dipl.-Ing./UT, Freie Architektin, Stuttgart